Ärztliche Hypnose

Hypnose ist ein bewährtes und einfach zu erlernendes psychotherapeutisches Basisverfahren. Die Anwendungsbereiche sind vielfältig. Das Verfahren eignet sich zur Entspannung und zur Angstreduktion. In den letzten Jahren haben sich insbesondere auch Anwendungen in der Schmerztherapie, der Zahnheilkunde, der Geburtshilfe und der Behandlung von Tumorpatienten durchgesetzt. Darüber hinaus gibt es auch Anwendungen im Bereich der Psychotherapie und der Suchtmedizin.

Tischdiskussion

Der Grundkurs umfasst die theoretischen Voraussetzungen zur Anwendung der Hypnose, sowie viele praktische Übungen zur Trance-Induktion, zur tiefen Entspannung, zur Beeinflussung von chronischem Schmerz, zur Analgesie bei kurzen Eingriffen und für die Anwendung in Onkologie und Palliativmedizin.

Im Aufbaukurs werden die praktischen Erfahrungen der Teilnehmer aufgegriffen und vertieft. Es werden Anwendungen in speziellen Situationen geübt und hypnotherapeutische Konzepte in der Suchtmedizin und der Psychotherapie vorgestellt.

Jeder Kurs umfasst 16 Unterrichtseinheiten an einem Wochenende. Zwischen beiden Kursen sollten nach den Vorgaben der Ärztekammern mindestens sechs Monate liegen.

Hypnosekurse sind anrechenbar für die Zusatzbezeichnung „Psychotherapie“ sowie die Facharztanerkennungen „Psychiatrie und Psychotherapie“ und „Psychosomatische Medizin und Psychotherapie“. Hypnose kann beim Nachweis einer entsprechenden Qualifikation auch von nicht psychotherapeutischen Kassenärzten abgerechnet werden.